Geschichte
Dass Udligenswil bereits zur Römerzeit existiert haben dürfte, darauf weist nicht nur der Fund einer römischen Münze oberhalb der Kirche hin. Die älteste, urkundlich überlieferte Erwähnung von Udligenswil stammt aus dem Jahr 1036. Graf Ulrich von Lenzburg bestätigte damals seine Schenkungen an das Chorherren-Stift Bermomünster. Vom Mittelalter bis zur Neuzeit | Jahr | Erignis | | 1291 | Habsburg kauft Küssnacht und damit Udligenswil. | | 1361 | Abtretung des Kollaturrechts an das Frauenkloster Engelberg. | | 1370 | Die Gerichtsbarkeit wird an Walter von Tottikon verpfändet. | | 1380 | Die Stadt Luzern nimmt Udligenswil ins Schirm- und Burgrecht auf. | | 1406 | Johanna von Hunwyl (letzte Erbin derer von Tottikon) verkauft alle ihre Rechte an die Stadt Luzern. | | 1408 | Tatkräftige Mitarbeit der Udligenswiler beim Bau der Luzerner Museggmauer und Erlass der Vogtsteuer (für immer). | | 1551 | Gründung einer eigenen Pfarrei und Trennung von Küssnacht. | | 1563/65 | Pest - Jahre! Von 228 Einwohnern wurden 112 hinweggerafft. | | 1586 | Die Dorfgenossame legt ein Statut über die Nutzung der Gemeindewälder fest. | | 1725 | Der "Udligenswiler Handel", ein Rechtsstreit zwischen Kirche und Staat, findet internationales Echo. | | 1814 | Udligenswil wird Hauptort des Amtsgerichtskreises "Habsburg". | | 1855 | Erster Schulhausbau. | | Ab 1963 | Beginn des Dorfwachstums. |
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